The Tabernacle

Creating 'spaces' to experience the presence of God

Uptown

 

Uptown

Stell dir vor du fährst durch München und auf einmal siehst du dieses sehr grosse, 38 Stockwerke hohe Hochhaus aus Glas.  Es ist ein sehr imposantes Gebäude mit sehr modernen abgerundeten Ecken.  Aber wieso dort?  Es ist nicht in der Innenstadt, und keine weiteren Hochhäuser weit und breit.  Als du es dir betrachtest hörst du eine Stimme sagen: “Ich möchte die obersten 5 Stockwerke dieses Gebäudes für Mein Anbetungs Haus.” “Wow Gott, bist Du das?” “Ja Mark, Ich bin’s.  Hast du den Glauben, um zu glauben, daß die obersten 5 Etagen für Mein Anbetungs Haus sein werden?”  “Naja, Gott, um ganz ehrlich zu sein, Nein.  Das ist Wahnsinn, und dies ist ein brandneues Bürogebäude.”  Als ich davonfuhr entschuldigte ich mich bei Gott für meinen Unglauben, und sagte, daß ich den nötigen Glauben hätte, weil Er gesagt hatte, daß es passieren würde.  Ich glaube dies auch heute noch, 2 Jahre später.  Ich glaube, daß Er die obersten 5 Etagen dieses Gebäudes für Sein Haus der Anbetung in München (Tabernakel) öffnen wird.
Von da an kam es mir so vor, daß egal wo wir hinfuhren, ich dieses Gebäude sah.  Jedesmal wenn ich es sah, kam eine Furcht in mir auf und ich sagte: “Ja Gott, ich glaube, daß Du uns die obersten 5 Etagen für Dein Tabernakel geben wirst.”  Ein paar Monate später fuhren Helen & ich durch einen Schneesturm in München.  Der Schnee war sehr dicht und alles um uns rum war weiß.  Wir waren auf dem Weg zu einem Termin, erhielten aber eine SMS, die den Termin um 3 Stunden verschob.  Wir entschlossen uns einen Kaffee trinken zu gehen.  Wir fuhren in Richtung unseres lieblings Cafés. Aber nachdem wir 4 mal dran vorbei gefahren waren und keinen Parkplatz finden konnten, befanden wir uns auf einmal auf einer uns unbekannten Strasse.  Bis heute weiß ich nicht, wie ich auf diese Strasse gekommen bin, aber sie führte uns zum Olympia Einkaufszentrum.  Also entschlossen wir uns hier einen Kaffee trinken zu gehen.  Als wir das Einkaufszentrum betraten, befanden wir uns auf einmal unter einer massiven geistlichen Attacke.  Helen & ich attackierten uns gegenseitig mit Worten, und es herrschte Verwirrung.  Wir erkannten was geschah und hörten auf zu reden.  (Ein guter erster Schritt, wenn du jemandem weh tust den du liebst)  Dann beteten wir.  Als wir damit fertig waren gingen wir zum Café. 
Als wir uns hinsetzten und unseren Kaffee genossen, hielt Helen auf einmal inne und schaute mich an.  “Du wirst nicht glauben, was über deiner Schulter ist!”  Als ich  mich umdrehte und durchs Glasdach des Einkaufszentrums schaute, konnte ich die obersten Stockwerke des Hochhauses sehen.  Helen sagte: “Ich glaube wir sollen jetzt sofort einen Gebetsmarsch um das Hochhaus herum machen.”  Ich kannte Helen schon lange genug, um zu wissen, daß sie nur selten falsch liegt, wenn sie solche Eindrücke hat.  Aber nun mal wirklich, da war ein Schneesturm da draussen!  Trotzdem gingen wir hinaus und um das Hochhaus herum, betend.  Wir hatten eine großartige, vom Heiligen Geist geleitete Zeit, und fühlten uns sehr ermutigt von Gott.  Ich sah eine Frau an der Rezeption sitzen.  Ich ging also rein und fragte sie, mit wem ich sprechen müsste, wenn ich daran interessiert wäre, die obersten Etagen zu mieten.  Es war niemand dort, mit dem ich sofort hätte sprechen können, deshalb gab sie mir eine Telefonnummer.  Es schien alles gut zu laufen.  Dies war der 14. Februar 2005.  Nach zwei Telefongesprächen, in denen ich genau beschrieben hatte, wie wir die Fläche nutzen würden (Tabernakel), wurde ein Termin mit mir vereinbart.  Ein paar Tage später bekam ich jedoch eine Email, in der stand, daß unser Konzept nicht mit der Strategie des Vermieters übereinstimme, und daß der Termin gestrichen sei.  Nicht einmal ein Anruf??!!  Hast du schon mal bemerkt, daß Gott nie in Eile ist?  Er ist es nie.  Meist erkennen wir dies, wenn es mit unseren eigenen Ideen & Hoffnungen zusammenstößt.
Als nächstes waren wir für ein paar Monate ausserhalb Deutschlands.  Als wir zurückkamen, fühlte ich mich wieder stark von diesem Gebäude angezogen.  Wir fuhren wieder dorthin, um drumherumzugehen, zu beten, und das Gebäude für Gott einzunehmen.  Als wir so beteten, spürte ich wie Gott sagte, daß wir dies jeden Tag für die nächsten 12 Tage machen sollten.  So fing also unsere ‘nächste Saison’ in München an.  Am zwölften Tag des Betens und Umkreisens, gingen wir, nach dem Gottesdienst, mit einer Freundin zum Hochhaus.  Nun, diese, unsere Freundin, kennt München sehr, sehr gut.  Sie kennt Münchens Geschichte und ihre Strassen.  Sie kam hier zur Welt!  Wir erklärten ihr, wie man zu diesem Hochhaus kommt.  Als wir uns auf den Weg machten, meinte sie nur wie seltsam es sei, daß wir ihr den Weg erklären mussten, obwohl sie Münchnerin sei und wir nicht.  Als wir beim Hochhaus ankamen, fingen wir an um es herumzugehen und zu beten.  Genau vor dem Eingang hielt unsere Freundin auf einmal an und teilte uns folgendes mit:
“Vor einer Weile hat Gott zu mir geredet und gesagt, daß Er zwei Personen, von ausserhalb Deutschlands, nach München senden würde, um hier einen ‘Upper Room’, ein Tabernakel aufzubauen.  Er sagte auch, daß diese zwei Personen sie zu einem Ort bringen würden, der bereit sei.”
Hier standen wir also, draussen vor diesem leeren Gebäude, das ‘bereit’ war.  Ein paar Tage später fanden wir heraus, daß man an einer Tour durch dieses Hochhaus teilnehmen konnte, die auch bis zu den obersten Etagen führte.  Also gingen wir und nahmen, betend, lesend, träumend und auf Gott hörend, an einer solchen Tour teil.  Auf der 38sten Etage ging ich ein paar mal auf diesem grossen leeren Platz hin und her, während ich Lobpreismusik auf meinem mp3 Spieler hörte.  Mein Herz war am singen.
Ungefähr einen Monat später trafen wir eine weitere Fürbitterin für München.  Dieses mal eine  Missionarin aus Alaska.  Sie nahm uns mit zu dem Haus ihrer Freundin, die auch eine Missionarin aus den USA war.  Dort sprachen wir davon, wie wir Gott gehört hatten, daß Er wollte, daß wir nach München kämen, damit Er ein für Ihn abgesondertes Anbetungs Haus ‘Tabernakel’ einrichten könne.  Schnell und mit völliger Begeisterung stürzte sich Pam in ihre Tagebücher, und las uns die Stellen vor, die genau mit dieser Vision von Gott übereinstimmten;  einem abgesonderten Ort für Gott, einem Ort für die Anbetung Gottes.  Pam wohnte bereits seit 5 Jahren in der Stadt.  Sie hörte von Gott und betete für die Vorbereitung, einen Weg bahnend für etwas, was sie nur verschwommen sah.  Pam zeigte dann mit ihrem Finger aus dem Fenster hinaus, hinüber zu einem hohen Gebäude, von dem man nur die obersten 8 Etagen sehen konnte.  Ja, es war das Hochhaus.  Pam erklärte, wie sie von diesem Gebäude angezogen wurde.  Einmal als sie mit ihrem Fahrrad unterwegs war, spürte sie sogar, wie Gott sie anhielt, um für dieses Hochhaus zu beten.  Pam hatte beobachtet, wie dieses Gebäude hochgezogen (gebaut) wurde, Stück für Stück.  Später, als wir wieder zu Hause waren erinnerte ich mich an einen Traum den ich während unseres Kurses auf Hawaii gehabt hatte.  Ich war eines Morgens um ca. 3 Uhr aufgewacht, und ich hörte Gott zu mir sagen: “Mark, ich bin begeistert.  Sie sind gerade dabei das Glas einzusetzen.  Ich habe dich aufgeweckt, einfach weil ich es jemandem erzählen wollte.”  Mit diesen Worten sah ich auch ein Bild von einem Hochhaus aus Glas.  Ich hatte keine Ahnung gehabt, was dies bedeutete zu dieser Zeit.  Das war im Juli 2004, und Pam bestätigte mir später, daß dies ziemlich genau der Zeitpunkt war, an dem das äußere Glas ans Hochhaus montiert wurde.  Wow!  Ich bekam eine Gänsehaut.  Gott möchte einen abgesonderten Platz nur für Ihn schaffen.  Und Er möchte dies auf den obersten Etagen dieses Hochhauses tun.  Ich hab keine Ahnung, wie Er dies tun wird, aber ich weiß Er wird es tun.  Tu es Gott!  Mögen wir immer treu sein in dem was Du von uns verlangst zu tun.
 
 
Die Zusammenhänge in all diesem sind ziemlich bewundernswert.  Als ich im 38sten Stock war, führte Gott mich hinüber zu einer Ecke im Raum.  Dort schaute ich aus dem Fenster und spürte Gott sagen, daß Er ein zu Hause da unten für uns hat.  Ich schaute rüber zu einer relativ grossen, schönen Siedlung im Westen.  Jetzt mußt du die Geschichte “Mietfrei in München” lesen. 

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