The Tabernacle

Creating 'spaces' to experience the presence of God

Tabernakel zu Hause…

Tabernakel ist nicht etwas Mystisches oder eine Erfahrung nur für die Supergeistlichen. Das Wort als solches meint in seinem Originalkontext etwas sehr Gewöhnliches. Es bedeutet Haus, Zelt oder Wohnort. Aber wenn man ein Haus, ein Zelt oder einen Wohnort für Gott reserviert und Seine Gegenwart einlädt, zu kommen und Wohnung zu nehmen, dann ist Tabernakel überhaupt nichts Gewöhnliches mehr.

Tabernakel ist ein reservierter Ort. Heilig, geweiht. Ob es nun ein Stuhl in einem Zimmer ist, den Du nur verwendest, wenn Du mit Gott zusammenkommen möchtest, oder ob es ein ganzer Raum oder gleich ein Stockwerk ist, die wesentlichen Bestandteile sind dieselben.

Unser Weg mit Gott hat für uns viele internationale Reisen beinhaltet. Seit wir die Offenbarung über einen speziellen Ort (Tabernakel) und über seine Bedeutung bekommen haben, versuchten wir, unter welchen Umständen auch immer, einen konkreten und sichtbaren Platz für Gott in unserem Leben zu schaffen. Auf einigen unserer Reisen bedeutete dies nichts mehr als einen Stuhl in einer Ecke! Wir wollten unseren Gott mit einem Platz nur für Ihn ehren, 2. Sam 24.24 „ …denn ich will dem Herrn, meinem Gott, kein Brandopfer darbringen, das mich nichts kostet!“.

Wir glauben, dass ein Tabernakel im Wesentlichen aus Folgendem besteht:

1. Der Platz /Raum wird reserviert und nicht für andere Zwecke gebraucht. Er wird auch von Gott selbst ausgesucht. Er wird Dir zeigen, wo und wie Du einen solchen Raum herstellen sollst. Das bedeutet, dass dieser Raum nicht einer ist, der Dir passend und leicht möglich erscheint, sondern dass Gott den Platz aussucht und dass Seine Wahl zählt. Auf Ihn zu hören ist absolut unabdingbar. Es gibt also keine festen Regeln, höre einfach auf Seine feine, leise Stimme und lass Dein Herz leiten zu dem hin, was Er möchte und was Ihn ehrt. Sieh nach Ruhe und Frieden, nach dem was Ok erscheint. Lass es wachsen, strebe nicht danach, gleich nach einer Woche den perfekten Ort zu haben.

2. Anbetung soll immer aufrecht erhalten werden, oder eben zu den Zeiten, wie Er möchte. An einem unserer Aufenthaltsorte in Deutschland hatten wir nur einen Raum. Wir schliefen, aßen und lebten in diesem einen kleinen Raum. Hier spürten wir, dass wir den ganzen Raum als Tabernakel reservieren sollten. Mit unserem kleinen CD-Spieler mit seinen Akkus, die alle 6 Stunden aufgeladen werden mußten, füllten wir die Atmosphäre mit der Anbetung unseres Herrn. Ja sogar nachts, wenn der CD-Spieler piepte, weil seine Akkus leer waren, und einer von uns aufstehen mußte, um die Akkus zu wechseln und die leeren ins Ladegerät zu stecken! Da war etwas. Lobpreis an diesem Ort aufrecht zu erhalten, kostete uns etwas.

Die meisten CD-Spieler haben diese „Repeat all“ – Funktion, mit der man ununterbrochen die CD spielen kann. Aber es ist wichtig, nicht nur irgendeine CD einzulegen, sondern zu fragen, welchen Lobpreis möchte Gott jetzt? Ist es Zeit zum Kampf oder Zeit für Anbetung? Ist es erwartende Ruhe oder energiegeladenener Lobpreis? Sogar wenn wir für zwei oder mehr Wochen von zu Hause weg sind, lassen wir die Lobpreismusik weiterspielen, erhalten so den Platz für Seine Gegenwart, weil Er wichtig ist und würdig des Lobpreises.

3. Es ist niemals gleich.
Ich möchte Euch erzählen, wie verschieden Tabernakel in unserem Leben schon ausgesehen hat. Es geht nicht drum, Euch Beispiele aufzuzeigen, sondern um deutlich zu machen, dass Tabernakel nie zweimal gleich aussah und am selben Ort auch gewachsen ist und sich mit der Zeit verändert hat.

Für eine kurze Zeit waren wir einmal zu Hause in Australien und hatten daher etwas mehr Raum zur Verfügung. Hier wollten wir ein Zimmer als Tabernakel reservieren. Der, den wir wählten, war der größte und der unserem Wohnzimmer am nächsten gelegene. Aber als wir beteten und durch unser Haus wanderten, stellten wir fest, dass Gott eigentlich einen kleineren Raum auf der Vorderseite unseres Hauses wollte, der auf die Vorderseite unseres Grundstückes schaut (interessanterweise ostwärts gerichtet, wie der Tabernakel im Alten Testament). Wir haben diesen Eindruck umgesetzt und es wurde für uns ein sehr spezieller Raum. Eines Tage arbeitete ich draußen im Garten und ich dachte, dass Gott mich in Seinen Tabernakel rief. So dreckig, wie ich war, bin ich hineingegangen. Sobald ich den Raum betrat, fühlte ich, wie eine Kraft mich niederzog. Es war der Heilige Geist. Ich habe die folgende Zeit auf meinem Angesicht verbracht, Gott anzubeten und dabei von Ihm verändert zu werden. Oh, wie sehr liebe ich Gott, und wie sehr liebe ich, im Tabernakel zu sein. Nur da für Gott, nicht für mich und meine Pläne, sondern Alles Für Ihn (All4Him – Wortspiel im Englischen: 4 = for / für).

4. Es geht nicht drum, perfekt zu sein.
Gott liebt ein Herz, das Ihn sucht, und Er liebt es, wenn wir tun, was er uns aufträgt! Wenn Du spürst, dass Gott Dich bittet, einen Raum für Ihn zu reservieren, dann werde nicht religiös und denke, dass Du oder der Raum perfekt sein müssen. Die Kennzeichen von Tabernakel und Gottes Gegenwart ist Freiheit und Friede, 2 Kor 3.17. Die Frucht der Gegenwart Gottes ist die Frucht des Geistes. Liebe, Freude, Friede, Geduld, Sanftmut, Freundlichkeit, Güte und Selbstbeherrschung. Füge noch Gnade dazu, und Du wirst bald entdecken, warum ein Platz, wo Du Zeit mit Gott verbringen kannst, ein sehr spezieller und sehr erstrebenswerter Platz ist!

5. Zeit und Zeitplanung ist allein Gottes Recht!
Du musst Ihm alles übergeben, ganz besonders auch Deine Zeitplanung. Wenn Er wirklich gut ist und Allwissend, Alles sehend – was Er ja auch ist – so sind Seine Gedanken und Sein Zeitplan besser als Deine eigenen. Lass niemals das, was andere denken oder erwarten, Deinen Zeitplan beherrschen. Tu niemals etwas, um anderen Personen zu gefallen oder sie zu beeindrucken, sondern ordne Dich dem unter, von dem Du glaubst, es von Gott gehört zu haben. Du kannst den Scripture – Tabernakel Abschnitt auf unserer Webseite besuchen und einen kurzen Abriss von Bibelversen finden, die sich auf Tabernakel beziehen.

6. Seine Gegenwart in Dir könnte mehr werden, als Dir angehm ist.
Gott ist heilig. Du bittest den einen, wahren Gott, den König des Universums, den Gott Israels zu kommen und Wohnung zu nehmen. Nicht nur das, sondern Du möchtest ebenfalls diesen Raum betreten und mit Gott verweilen. Sünde, Unreinheit, Selbstsucht und Stolz, alle diese fleischlichen Dinge trennen uns von Gott. Gott wird sich freuen über Dein Verlangen, ihm näher zu kommen, und es ehren. Die Frage ist: „Bist Du bereit den Preis zu bezahlen, Ihm näher zu kommen?“ Gott hilft uns, Ihm alles zu übergeben und alles zu bearbeiten, „das uns daran hindert“, aber das Feuer Seiner Gegenwart ist heiss! Wir müssen demütig bleiben und offen für Seine Impulse und Worte.

Gott ist nicht nur heilig, Er ist auch Liebe. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt…“ (Joh 3.16) Wenn Du den Tabernakel betrittst, trittst Du auch in die Liebe hinein, nicht nur in Heiligkeit. 1.Joh 4 sagt, „Gott ist Liebe… Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus,“ (1.Joh 4.16-18). Fürchte nicht Seine Gegenwart und Sein freundliches Arbeiten an Dir, Seine Liebe wird Dich überwältigen und erstaunen.

Der beste Ratschlag, den ich Dir geben kann, ist, wenn Gott Dich darum bittet, etwas aufzugeben, zu bekennen oder loszulassen, dann tu es so schnell Du kannst. Vertrau darauf, dass Er gut ist und mächtig, Dich durch alle Situationen durchzutragen. Er ist Liebe! Sein Wunsch ist, dass Du mehr und mehr Seine Liebe und Ihn selbst erfährst. Er hat unbegrenzte Möglichkeiten und ist nicht begrenzt durch Zeit oder dadurch, wie Dinge aussehen. Je eher wir dies realisieren und unser Leben Ihm übergeben, desto eher wird der Reinigungsprozess uns dazu bringen, mehr und mehr Seine Nähe zu genießen und uns selbst mehr und mehr zu vergessen.

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