The Tabernacle

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Warum Israel

Warum Israel?
 
“Die Juden waren immer ein prophetisches Zeichen für den Zustand der Nationen. Der geistliche Same Abrahams, die die durch Glauben in den Weinstock eingepflanzt sind (die nicht-jüdischen Christen), und der natürliche Same Abrahams, die Juden im Fleisch, werden in einer gemeinsamen Berufung leben. Wenn das geschieht, wird eine Brücke zwischen dem himmlischen Raum und der Erde geschaffen werden, und alle Dinge, die durch den Fall des Menschen zerstört waren, werden wiederhergestellt.— (Rick Joyner, Taking the Land, Teil XXVII, 31. Juli 2006)

Gottes Aussagen über Israel sind einzigartig für diese Nation. Über kein anderes Land und keine anderes Volk hat er vergleichbare Aussagen gemacht. Er hat Israel für eine göttliche Berufung erwählt. In Jesaja heisst es: Ich bin der Herr, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König… das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen. [Der zweite Vers aus dem Englischen lautet: Ich habe Israel für mich selbst geschaffen und eines Tages werden sie mich vor aller Welt rühmen.] (Jes 43, 15+21) Um Gottes Absicht für unsere Nationen zu verstehen, müssen wir Gottes Herz und seine Absichten für Israel verstehen. Viele Jahrhunderte lang hat die Kirche gelehrt, dass Gott die Juden verworfen hat und die Kirche an ihre Stelle getreten sei. Diese “Ersatztheologie” ist unbiblisch und steht im Widerspruch zum Charakter Gottes, der sich niemals verändert. Wir, die eingepfropften Zweige, wie es in Röm 11 steht, haben diesen Teil vom Herzen und Wesen Gottes nicht verstanden und nicht erfasst. Israel ist ein Volk des Bundes. Der Vater Israels, Abraham, war derjenige, mit dem Gott folgenden Bund gemacht hat: Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. (1. Mo 12, 3)

Vor zwei Jahren in Tel Aviv war ich mit meiner eigenen Gleichgültigkeit und meinem Desinteresse konfrontiert, was die jüdischen Wurzeln meines Glaubens betrifft. Nicht nur, dass ich sehr wenig über mein jüdisches Erbe als Christ wusste, ich habe es auch überhaupt nicht wertgeschätzt. Ich war von einem Teil des Herzens Gottes völlig abgetrennt, der für ihn von höchster Bedeutung war. Dieser Teil, der in seinem Ebenbild geschaffen ist, war in meiner Welt nicht existent. Mein Interesse an Israel war rein historischer Natur. In dem Bund, den Gott mit Abraham gemacht hat, sagt er, dass er die verfluchen wird, die Abraham und seine Nachkommen verfluchen. Die Wurzel des Wortes “verfluchen” in diesem Zusammenhang ist “gering schätzen”. Ich habe meine jüdischen Geschwister gering geschätzt. Als die Wochen in Israel zu Monaten wurden, wuchsen in mir Verständnis, Wertschätzung und Barmherzigkeit für dieses Volk, das Gott seine Kinder nennt. Beim Herrn gibt es immer sichtbare Auswirkungen von dem, was er im Herzen bewirkt. Während dieser Zeit hat Gott mich überführt, und ich habe Gott um Vergebung gebeten für meine Geringschätzung dem jüdischen Volk gegenüber. Dieses Schuldbekenntnis hat Segen und Annahme freigesetzt. Meine Geschichte ist nur eine von vielen. Der Grossteil der Gemeinde hat jahrhundertelang so gedacht. Die Geschichte spricht Bände über die grauenhafte Geringschätzung der Kirchen gegenüber Israel. In Röm 11, 12 fordert uns Paulus heraus: Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird. [Aus dem Englischen: … wie viel mehr wird ihre Fülle sein?] Es gibt eine Fülle, die Israel noch erleben wird. Unsere Aufgabe ist es, sie zu segnen und zuzusehen, wie sie in diese Fülle hineinkommen. In der Gegenwart Gottes zu bleiben, bedeutet, ihn und das was in seinem Ebenbild geschaffen wurde, immer besser kennen zu lernen. Er sehnt sich danach, dass wir seine Einladung annehmen, Israel zu segnen, indem wir sein erwähltes Volk wertschätzen. Denn es geht immer um seine Ehre und seinen Namen, wenn es um Israel geht. Es ist das Herz des Vaters, alles Kaputte wiederherzustellen. Unsere Berufung als der “eine neue Mensch” (Eph 2, 14-21) besteht darin, eine Wohnung Gottes im Geist zu sein. Das ist der Ort von Leben, Gemeinschaft mit Gott und für Gott. Letzten Endes geht es allein um Gott.
Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, das zu lesen. Ich wünsche Dir, dass Du in Deiner Liebe zu unserem Gott wächst.

Helen Goatley

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